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Schutzschaltungen und Unterbrecher-Baugruppen

Modulare Sensor- und Stromversorgungslösungen ermöglichen Fehlererkennung, Lichtbogenschutz und Auslösung in FI-Schutzschaltern und Leistungsschaltern. Diese Komponenten wurden für eine kompakte Integration und IEC-Konformität entwickelt, verbessern die elektrische Sicherheit, unterstützen das Laden von Elektrofahrzeugen und vereinfachen die OEM-Produktentwicklung.

Teile für Stromkreisschutz und Unterbrecher

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Was ist Leckstrom?

Leckstrom ist eine kleine Menge an elektrischem Strom, der von der Elektroinstallation zur Erde fließt, typischerweise durch die Eigenkapazität des Systems. Dies ist ein normales Phänomen und tritt in den meisten elektrischen Systemen auf.

Warum tritt Leckstrom auf?

Leckstrom entsteht aufgrund der Kapazität zwischen Leitern und Erde in einer elektrischen Installation. Über diesen kapazitiven Pfad kann Wechselstrom (AC) zur Erde fließen, auch wenn kein Fehler vorliegt. In großen Installationen kann diese Stromstärke sehr hoch sein.

Kann Leckstrom Probleme verursachen?

Ja. Während ein gewisser Leckstrom normal ist, kann ein übermäßiger Leckstrom zu Fehlauslösungen von Fehlerstromschutzschaltern (RCDs) führen. Beispielsweise kann ein 30-mA-FI-Schutzschalter zwischen 15 und 30 mA auslösen. Wenn der Leckstrom 18 mA erreicht, kann der FI-Schutzschalter dies als Fehler interpretieren und unnötig auslösen.

Wie können Fehlauslösungen durch Leckstrom verhindert werden?

Eine effektive Lösung besteht darin, große Anlagen in kleinere Teilstromkreise zu unterteilen, die jeweils durch einen eigenen FI-Schutzschalter geschützt sind. Dies reduziert den Leckstrom, der von jedem FI-Schutzschalter wahrgenommen wird, und minimiert das Risiko von Fehlauslösungen. Im Idealfall sollte der stehende Leckstrom in einem Stromkreis, der durch einen 30-mA-FI-Schutzschalter geschützt ist, 6 mA nicht überschreiten.

Ändert sich der Leckstrom im Laufe der Zeit?

Ja. Der Leckstrom kann im Laufe der Zeit zunehmen, wenn sich elektrische Geräte und Isolierungen abnutzen. Darüber hinaus kann das Hinzufügen weiterer Geräte zur Installation den Gesamtleckstrom erhöhen, was möglicherweise zu häufigeren RCD-Auslösungen führt.

Was ist LCD-Technologie und wie hilft sie?

Leckstromerkennung (LCD) Technologie ist eine kostengünstige Alternative zu Isolierungsüberwachungsgeräten (IMDs). Es hilft bei der Überwachung und Verwaltung von Leckströmen in Echtzeit, ermöglicht eine proaktive Wartung und reduziert das Risiko einer unerwarteten Auslösung des FI-Schutzschalters.